Parodontale Chirurgie
Wenn Plan A nicht reicht – dann mit Plan, Technik und Weitblick.
Wann ist eine parodontale Chirurgie sinnvoll?
Chirurgie ist meist Plan B, nicht Plan A: Erst Vorbehandlung (Hygiene, Reinigung unter dem Zahnfleisch, Mitarbeit zu Hause), dann Kontrolle nach ein paar Wochen. Wenn dann noch tiefe Taschen, Bluten/Entzündung oder schwer zugängliche Stellen bleiben, wird der chirurgische „Zugang" sinnvoll – damit man gründlich arbeiten kann und es langfristig stabil wird.
Vorne oder hinten (Technik trifft Ästhetik)
Vorne: Hier zählt neben Gesundheit auch die Optik. Wir planen Schnitte und Nähte so, dass Zahnfleischverlauf und Papillen möglichst brav bleiben – und „Überraschungen" im Spiegel möglichst ausbleiben. Versprechen können wir das nicht, aber wir haben's konsequent im Blick und wählen die Technik so, dass ästhetische Veränderungen so gut wie möglich vermieden werden.
Hinten: Hier geht's mehr um Zugänglichkeit und Funktion: gründlich reinigen, Defekte behandeln, Basis schaffen. Und wenn prothetisch etwas geplant ist (Kronen/Brücken/Implantate), wird das vorher mitgedacht – Paro und Prothetik sollten im selben Team spielen.
Nachsorge (die Langzeitstrategie)
Die OP ist der Startschuss, nicht das Finale: Schonend putzen am OP-Gebiet, Kontrolle/Fäden nach Plan, und danach die echte Superkraft: regelmäßige UPT/Erhaltungstherapie. Das ist die Strategie für „bleibt ruhig" statt „kommt wieder".
